GASTBEITRAG von Reinhold di Cesare: Warum unterdrückte Gefühle krank machen…

… und warum wir entscheidend dazu beitragen können, um uns wieder gesund zu machen.

Wir selbst haben es immer in der Hand, wie wir uns fühlen, denn unsere Gedanken erzeugen Gefühle. Diese können sich angenehm oder unangenehm für uns anfühlen. Oft ist es so, dass wir die unangenehmen Gefühle nur „weg“ haben wollen. So möchte sich beispielsweise niemand traurig fühlen. Wenn wir nun während der Kindheit gelernt haben, dass wir nicht traurig sein dürfen, weil die Eltern diese Gefühlssensation rügten, dann lernen wir für unser weiteres Leben: „Wir müssen dieses unangenehme Gefühl unterdrücken, um nicht Gefahr zu laufen, abgelehnt zu werden.“ Da Gefühle Energien sind und wir sie unterdrücken, sammeln wir diese in unserem Körper. Wenn wir beispielsweise die Wut sinnbildlich herunter schlucken, dann wird sich diese Wut auf Dauer im Magen-Darm-Trakt als eine Erkrankung manifestieren. So ist vielleicht verständlich, dass wir selbst es sind, die mit unserem Verhalten Krankheiten in uns provozieren. Ganz gleich, wo im Körper die Erkrankung sich manifestiert, ob an der Bandscheibe, verspannte Schultern, Knieprobleme oder wie bereits erwähnt, Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, wir sind die Urheber dieser Symptome. Das hat aber auch etwas Gutes an sich. Denn wenn wir selbst eine Erkrankung Kraft unserer Gedanken erzeugt haben, dann können wir auch dazu beitragen, diese wieder aufzulösen. Wie machen wir das? Wir sollten uns unseren Ängsten stellen. Die Angst vor Ablehnung beispielsweise findet erst einmal in unserem Kopf statt. Oftmals ist diese Furcht realitätsfremd, da völlig unbegründet. Doch dieses Gefühl zeigt sich mächtig in uns. Es kommt aus der Vergangenheit, als unsere Eltern uns abgelehnt haben, wenn wir nicht so waren, wie sie es sich vorgestellt haben. So drückt dieses Gefühl v.a. einen Teilaspekt unseres Selbst aus. Wenn wir uns nun bewusst werden, woher diese Gefühlssensation kommt, dann haben wir auch die Möglichkeit, mit ihr anders umzugehen, als wie wir es uns über all die Jahre, Jahrzehnte angelernt haben.

 

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